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I have been collecting shellack and LP-records for about 40 years and like to listen to these historical recordings and live with them. And because it is more fun to communicate, I like to share my recordings and my musical taste with others. You can write me a comment or mail me at recordplayer78 (at) gmail (dot) com. Ich spreche Deutsch and speak English!

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    Grete Stückgold zu Beginn der 20er-Jahre


    Grete Stückgold wurde als Tochter des Direktors der Kabel-Werke in Nordenham (England) und einer Engländerin in London geboren und wuchs so in einem zweisprachigen Haushalt auf. Sie kam 1913 nach Deutschland, um Gesang zu studieren und ging zu dem damals bekannten Gesangspädagogen Jacques Stückgold, der seine junge und begabte Schülerin schließlich heiratete. Sie begann ihre Karriere als Konzert- und Oratoriensängerin und debütierte 1915 oder 1917 (die Angaben im Sängerlexikon sind hier widersprüchlich), noch mit ihrem Mädchennamen Gretchen Schneidt, als Konzertsängerin (?) auf der Bühne des Nürnberger Stadttheaters. 1922 kam sie an die Städtische Oper Berlin. Dazwischen scheint sie auch nach München verpflichtet worden zu sein, da die Schallplattenaufnahmen für Grammophon von 1921 "Grete Stückgold, München" angeben. Ich habe gelesen, dass sie auch auf den Münchner Opernfestspielen sang, eine Jahreszahl konnte ich jedoch nicht finden. 1926 bis 1929 gastierte sie neben der Tätigkeit in Berlin in Dresden und begann eine internationale Karriere mit einer erfolgreichen Tournee mit Liederabenden nach England 1926 und Auftritten in Covent Garden und in Lissabon. Am 8.VI.1929 sang sie an der Kroll-Oper in der Uraufführung von "Neues vom Tage" von Paul Hindemith, zusammen mit Rose Pauly, Sabine Kalter, Artur Cavara, Dezsö Ernster, Fritz Krenn und Erik Wirl unter der Leitung von Otto Klemperer.

    Nachdem sie 1927 erstmals an die Met in New York engagiert war, verlagerte sich ihr Lebensmittelpunkt immer mehr in die USA. Dies lag auch daran, dass sie mit dem dort ebenfalls engagierten Bariton Gustav Schützendorf zusammenkam, den sie nach ihrer Scheidung von Jacques Stückgold 1929 heiratete. In ihrer ersten Saison sang sie an der Met die Eva in den Meistersingern (Debüt, mit Gustav Schützendorf als Beckmesser), Elsa, Octavian im Rosenkavalier sowie die Aida. (Ab 1929 übernahm sie im Rosenkavalier statt des Octavian die Partie der Marschallin.) In einem Konzert an der Met sang sie 1927 auch noch die Arie der Agathe aus dem Freischütz. Insgesamt sang sie in 56 oder 57 Vorstellungen in acht Spielzeiten. Es ist interessant, sich die Liste ihrer Auftritte anzuschauen und zu sehen, mit wem sie dort zusammen sang! Das Internet macht es möglich:
    LINK
    Bei manchen Aufführungen wäre man gerne dabeigewesen... Mir ist nicht bekannt, ob es Rundfunkmitschnitte von ihrem Wirken dort gibt. Der letzte Auftritt an der Met war am 29.I.1939 als Elisabeth im Tannhäuser. Was danach aus ihr wurde, ist nicht leicht herauszufinden. Hinweise zeigen, dass sie sowohl als Gesangslehrerin arbeitete als auch weiterhin Liederabende gab und auftrat. Vielleicht können hier Leser aus den USA weiterhelfen.

    Die Aufnahmen ihrer schönen jugendlich-dramatischen Sopranstimme erschienen bei der deutschen Grammophon und bei Vox zwischen 1921 und 1924, wo sie für beide Plattenfirmen parallel ein ähnliches Repertoire aufnahm. Die Platten aus der spätakustischen Zeit sind heute alle relativ selten, da damals nach dem ersten Weltkrieg wenige Menschen Geld hatten, die recht teuren Platten zu kaufen, und nach der Einführung des elektrischen Aufnahmeverfahrens um 1927 viele der erst kurz vorher, aber mit einem "veralteten Verfahren" aufgenommenen Schallplatten kaum noch verkäuflich waren. Mir sind keine elektrischen Aufnahmen mit Opernrepertoire von ihr bekannt. Ihre faszinierenden Spätaufnahmen aus den USA mit Liedern werde ich ein einem zweiten Teil vorstellen.

    Hier habe ich zunächst einmal alle akustischen Aufnahmen, die mir z.Zt. zugänglich sind, zusammengestellt. Sie stammen teils von einer Preiser-LP, teils aus meiner eigenen Sammlung.


    "Grete Stückgold, München" auf Schallplatte Grammophon

    Grete Stückgold auf Vox



    Die Playlist:

    Oper:

    1.  Figaros Hochzeit: O säume länger nicht, geliebte Seele (Mozart)
         Grammophon Mx. 302 as, 19232 (Anfang 1921)
    2.  Mignon: Kam ein armes Kind von ferne (Thomas)
         Grammophon Mx. 369 as, 19239 (1921)
    3.  Mignon: Kennst Du das Land (Thomas)
         Vox Mx. 1218 A, *02217 (ca. 1921/2)
    4.  Martha: Letzte Rose (Flotow)
         Vox Mx. 1216 A, *02217 (ca. 1921/2)
    5.  Ernani: Ernani, Ernani involami (Verdi)
         Vox Mx. 2769 A, *02203 (1924)
    6.  Othello: Sie saß mit Leide (Verdi)
         Grammophon Mx. 366 1/2 as, 65617 (1921)
    7.  Othello: Gebet der Desdemona (Verdi)
         Grammophon Mx. 367 as, 65617 (1921)
    8., 9. Aida: Ich seh Dich wieder, meine Aida + FRITZ KRAUSS (Verdi)
         Vox Mx. 1839/40 A, *02196 (1922)
    10. Lohengrin: Einsam in trüben Tagen (Wagner)
         Vox Mx. 1215 A, *02215 (1921/22)
    11. Tannhäuser: Allmächt'ge Jungfrau (Wagner)
          Vox Mx. 1215 A, *02215 (1921/22)
    12. Die Walküre: Der Männer Sippe (Wagner)
         Vox Mx. 2768 A, *02203 (1924)

    "Lieder" (alle mit Orchesterbegleitung)

    13. Ich liebe Dich (Grieg)
          Vox Mx. 1842 A, *2166 (1922)
    14. Gesang Weylas (Wolf)
          Grammophon Mx. 2403 ar, 62448 (1923)
    15. Er ist's (Wolf)
          Grammophon Mx. 1135 ar, 62448 (1921)
    16. Morgen (Strauss)
          Grammophon Mx. 354 as, 65596 (1921)
    17. Ich ging mit Lust durch einen grünen Wald (Mahler)
          Grammophon Mx. 353 as, 65596 (1921)

    DOWNLOAD MP3


    Grete Stückgold gebührt der Verdienst, als erste Sängerin zwei Lieder von Gustav Mahler für die Schallplatte aufgenommen zu haben (1921). Eines dieser Lieder ist hier zu finden (Nr. 17). Das zweite, "Wer dies Liedlein hat erdacht", ist mir z.Zt. nicht zugänglich.


    Fritz Krauss, ihr Tenorpartner im Aida-Duett


    Above you can find a playlist with recordings of Grete Stückgold, which were made in the years 1921 - 1924 in Berlin for the German Grammophon and Vox. In a second part I will introduce the late Lied recordings of Grete Stückgold. If you have any informations about her career at the Met (1927 - 1939), any surviving broadcasts and informations about her later concerts, I would be glad to receive your e-mail or comment (i.e. with links to other sources etc.). Thank you!


    http://www.4shared.com/zip/x-hcLQVX/Grete_Stckgold_-_Frhe_Aufnahme.html


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    Heute habe ich erreicht, worüber sich jeder Blogger freut: 100.000 Seitenaufrufe verzeichnet mein Zähler bei Blogspot. Zum Jahresanfang waren es erst 47.000. Habe ich so viele neue Besucher gewonnen? Wenn man seine Statistiken beobachtet, muss man sagen: leider nein! Der neue Trend scheint zu sein, dass bestimmte Webseiten dutzendmal hintereinander Blogseiten aufrufen, um in den Besucherstatistiken des Blogs aufzutauchen und damit zu bewirken, dass neugierige Blogbetreiber diese Seiten dann anklicken.

    Und was bekommt man dann zu sehen? Schlankheitsmittel, die hebräische Website eines Schädlingsbekämpfungsunternehens (www.norcalvex.org) und einmal sogar eine Pornoseite. Da diese Seiten nur einige wenige Beiträge immer wieder erneut aufrufen, bringen sie auch die Statistiken über die meistgelesenen Seiten durcheinander. Das finde ich besonders schade. Seit einige Beiträge wie Lotte Lehmanns Dichterliebe oder der Artikel über Richard Crooks an einigen wenigen Tagen teilweise mehrere hundert mal aufgerufen wurden, sind diese in der "Hitparade" natürlich stark gestiegen. Das wahre Interesse der Leser spiegelt das nun leider nicht mehr.

    Normalerweise hat dieser Blog ca. 200 bis 300 Seitenaufrufe pro Tag. In Zeiten der der "Attacke" waren es bis zu 1800 Aufrufe. Anscheinend ist das eine neue Form von Spamming und genauso sinnlos wie dieses. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein einziger Blogbetreiber ein Schlankheitsmittel von solch einer aufdringlichen Seite kaufen würde. So ist es einfach nur Dreck, der in die Welt gesetzt wird und stört und sinnlos beschäftigt. Es sind also keine Verkäufer, sondern eher Zerstörer, die so etwas programmieren...

    Vor hundert Jahren hatte man solche Probleme noch nicht. (Dafür steuerte alles auf den ersten Weltkrieg zu.) Das Bild auf der Postkarte ist von dem Maler Tade Styka (1889-1954) und ist für den Salon 1913 in Paris gemalt. Es zeigt die Portraits von Enrico Caruso, Titta Ruffo und Fedor Schaljapin.


    Ruffo, Caruso und Chaliapine - Gemälde von Tade Styka



    I should be glad that this blog has now reached 100.000 page views, as the blogspot counter says. In the first year this blog had 47.000 visits, and now, only half a year later, 100.000! But: I have watched the statistics and found out, that there are times when only a few websites call up a certain article some hundred times a week. I think they want to get into my statistics of visitors and make me click on the link of the visiting site because I get curious who appreciates me so much...

    If you click on the link, you'll find there: the ultimate way of loosing 12 kg in three weeks or porn sites or the hebraic site of a company for pest control. It is just a new kind of spam: useless, boring, producing senseless action. I cannot imagine who has benefit from action like that. It is just annoying people. For me is the worst that my blog statistics (mostly read articles) now no longer represent the favourite themes of my readers. It is just blind chance which article has a high ranking, because the attacking websites only picks a handfull of articles and makes them seem beeing appreciated by connaisseurs. Only through attacks like this the Richard Crooks posting or the Lehmann Dichterliebe has made it to such a high place in the hitparade...

    I don't like that.







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    PS. If you are interested in early Bayreuth Wagner singing: The 12 CD-Box which I mentioned here
    http://recordplayer78.blogspot.de/2012/07/bayreuth-1927.html
    is again available under a new design and cover, but the same content. I hope that the thick booklet is also the same...




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    Amazon-Angebot




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    Um auch mal wieder Männerstimmen zu berücksichtigen, gibt es heute Aufnahmen von Herbert Ernst Groh. Einem Leser, mit dem ich mich über meinen Beitrag über die Wiener Operette austauschte, schrieb ich, dass in den 60er-Jahren ständig Operetten-Konzerte im Radio kamen, die ich als Kind hasste, und dass mir das die Operette verleidet hat. Ein paar Ausnahmen muss ich aber doch machen: Richard Tauber habe ich immer sehr geschätzt, selbst wenn er Operette sang. Und vor ein paar Jahren kaufte ich auf einem Flohmarkt eine LP mit Aufnahmen von Herbert Erst Groh, die sich bei mir zu Ohrwürmern entwickelten. Diese LP möchte ich hier teilen. Es war eine Historia Top Classic-LP von 1970 aus der Serie "Lieblinge einer Generation" - ein Billiglabel, auf dem in den 70ern historische Aufnahmen vermarktet wurden.


    Ich habe keine Diskographie von Herbert Ernst Groh, aber ich schätze, dass die meisten Aufnahmen aus den späten 30er Jahren und den frühen 40er-Jahren stammen. Herbert Ernst Groh hat Unmengen an Aufnahmen gemacht, das meiste davon Schlager und Operetten. Er war wohl der Sänger der Schellackzeit, der die meisten Aufnahmen hinterlassen hat - Schätzungen gehen von ca. 1000 Titel aus, die ab ca. 1930 für Odeon und Parlophon entstanden. Früher, als ich noch aktiv nach Schellackplatten suchte, ließ ich diese Titel immer liegen (außer ein paar wenigen Operntiteln). Für mich als Sammler galt Groh damals nicht besser als Rudi Schuricke, während er für viele Deutsche in den 30ern (und für die nationalsozialistische Regierung) der legitime Nachfolger des als Operettensänger sehr beliebten Richard Tauber war, der als Jude Anfang der 30er-Jahre Deutschland verlassen hatte. Heute gefällt mir vieles von Groh besser als damals (man wird alt...), aber alle 1000 Aufnahmen von Groh möchte ich auch nicht hören (müssen). Dieses Album hier hat mir aber in den letzten Jahren immer viel Spaß gemacht und begleitet mich auf meinem IPod...

    Hier sind die Titel:



    DOWNLOAD 4shared


    Obwohl Groh so populär war, lässt sich über sein Leben nur wenig in Erfahrung bringen. Im folgenden stelle ich einige Fakten zusammen.



    Herbert Ernst Groh (1905-1982)



    Herbert Ernst Groh was born 1905 in Luzern (Switzerland) as son of a German father and a Swiss mother. He began early with singing and gave his first concert at the age of 13. He made his debut at the Theater at Darmstadt (1926 or) 1927 and 1928, where he sang i.e. the duca in Rigoletto or Chapelou in "Le Postillon de Lonjumeau". 1928 brought him to a successful tour to Italy, where he got famous as operetta tenor. Among his first recordings was a duet with Pia Tassinari (under the nom du disque Pia Rossi) as "Ernesto Groh". 1930 he got exclusive artist of the Lindström trust (Odeon and Parlophone), and then his career as a record tenor with Schlager and Operetta began. He was very popular at the Rundfunk and was often heard on the radio. He gave operetta concerts and sang the Alfred in Fledermaus for a few years between 1933-1935 at the Berlin Admiralspalast. He also made films between 1933 and 1942 - from which I found nothing at YouTube. During the war he was busy at the troop support and gave concerts for soldiers. One year after the war he was already again on tour with Robert Stolz to make the Germans forget the horrors of the war and the destroyed cities. There was a strong German tendency of denying or forgetting the war and the past with fleeing into the world of operetta - this might be the reason why I, child of the sixties and "progressive", didin`t like operetta and my grandparents and uncles who sat at the radio on Sundays instead of playing with us children...

    After the war Groh was still very successful and added to his ca. 1000 shellac titles dozens of LPs with operetta cross sections with all the successful artist in the 50ies and early 60ies. In 1968, when in Germany the student revolt began, he made a tour to USA where he was very successful in "My fair Lady". He died on his manor in Norderstedt near Hamburg on July, the 29th 1982, that is 31 years ago.

    Here I present an old LP from 1970 with historical recordings (from the 30ies and 40ies). I like it meanwhile and have much fun with it. My top hit is "Am Abend auf der Heide" (At eving on the heath, there we kissed each other...), but the other titles are much fun, too.

    Just to show that he was also good in Opera (I read that he even sang Don José in a Carmen-cross section in the 60ies), here is the Butterfly duet with Maria Cebotari from December 1935:







    Herbert Ernst Groh in younger years

    DOWNLOAD LP MP3 (same as above)

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    Im Jahr 1929 stand Lotte Lehmann auf dem Höhepunkt ihrere Popularität in Deutschland und ihrer künstlerischen Möglichkeiten. Die Firma Odeon, bei der sie damals unter Vertag stand, machte mit ihr einige Opernaufnahmen, die damals Klassiker waren und es heute noch sind. Gleichzeitig entstanden aber auch Einspielungen mit Repertoire, das dem eher kommerziellen Bereich zuzuordnen ist und die auf ein einfaches, nicht sehr kunstsinniges Publikum abzielten. Dazu gehörten zum einen einige wenige Aufnahmen mit operettennahen Schlagerliedern. Zum anderen gab es eine ganze Gruppe mit Musikstücken, die im weitesten Sinne dem sakralen Bereich zuzuordnen ist, innerhalb dieses Bereiches aber ein breites Spektrum abdecken. Es handelt sich um Bach-Choräle und andere Kirchenlieder, Marienlieder und rührselige Stücke an der Grenze zum Kitsch. Einige davon möchte ich hier vorstellen. Sie zeigen das weite Spektrum von Lotte Lehmann, die mit ihrer Herzlichkeit und menschlichen Wärme ("Frau Sonne", sozusagen ihr Markenzeichen) die Stücke veredelt.

    Die Aufnahmen entstanden 1929 und 1930. Zu diesem Zeitpunkt gab es sehr viele verschiedene Schallplatten von Lotte Lehmann zu kaufen (allerdings in einer Zeit, wo es den meisten Menschen in Deutschland wirtschaftlich schlecht ging). Einige Jahre später, nach 1934, als sie bei den Nazis in Ungnade gefallen war und von ihrem Status her mit jüdischen Künstlern gleichgesetzt wurde (Auftrittsverbot usw.), verschwanden ihre Platten schnell aus dem Handel. Deshalb sind viele ihrer Odeon-Aufnahmen heute schwer zu finden.




    Lehmann Odeon O-4811 b

    Lehmann Odeon O-4803 a




    Meine Playlist umfasst folgende Aufnahmen:

    Lotte Lehmann - "Sacred Songs"

    1. O Haupt voll Blut und Wunden - Kirchenlied (Be 8038, Odeon O-4811)
    2. Christi Mutter stand in Schmerzen - Kirchenlied (Be 8039, Odeon O-4811)
    3. Geleitet durch die Welle - Marienlied (Be 8040, Odeon O-4803)
    4. Es blüht der Blumen eine - Marienlied  (Be 8041, Odeon O-4803)
    5. Aus tiefer Not - Choral (Bach) (Be 8591, Odeon O- 4815, Col. 4057-M)
    6. Ach bleib mit deiner Gnade  (Be 8592, Odeon O-4815)
    7. Jesus, meine Zuversicht  - Choral (Bach) (Be 8593, Col. 4057-M)
    8. Andachtsstunde (The sacred Hour - Ketelby) (Be 8876-2, Odeon O-4818)
    9. Heiligtum des Herzens (Sanctuary of the heart - Ketelby) (Be 8876-2, Odeon O-4818)

    1.-4.: 26.II.1929, mit Orgelbegleitung, verm. Paul Mania
    5.-7.: 3.X.1929, Orgelbegleitung Paul Mania
    8.-9.: 19.VI.1930, Mitgl. des Orch. d. Staatsoper Berlin, Ltg. Ernst Römer.


    DOWNLOAD MP3



    Columbia G-4057 - American Columbias from that time were pressed on blue shellack 



    Weitere Lieder, die zu den oben angegebenen passen, aber hier nicht präsentiert werden können:

    Be 8590 - O heiliger Geist, kehr bei uns ein (Choral)
    Be 8594 - Wir glauben alle an einen Gott (Choral)
    Be 8595-2 - Bist Du bei mir (Stölzel)
    Be 9488-2 - Ein feste Burg ist unser Gott (23.V.1931, mit Chor und Orgel)
    Be 9489-2 - Ich bete an die Macht der Liebe (Choral)  (23.V.1931, mit Chor und Orgel)





    Above you find a Lotte Lehmann playlist with "Sacred Songs" of different provenance - Bach-Chorals, Songs to Mary and even some Kitsch from Ketelby. They were all recorded in 1929 and 1930 in Germany, when Lotte Lehmann was there at the height of her popularity. In 1934 Herman Göring wanted Lotte Lehmann, even though she was married to a jewish husband, to go away from Vienna and come to Berlin for ever. As she refused, she fell into disfavor, and her records, of which there were quite many in the German shops, vanished. Today her non-operatic recordings are scare and not easy to be found, while her opera recordings have experienced different re-releases. The same rarity has to be determined for quite a couple of Lied-recordings she made for Odeon between 1927 and 1932. These all were made with the accompaniment of a chamber orchestra to fit to the estimated low brow taste of the popular audience - for today's ears (and also for those of the conaisseurs in the late twenties) an imposition...


    Die Biografie aus dem Jahre 1988 von Alan Jefferson enthält auch eine detaillierte Diskographie - The book contains a detailled discography




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    Heute stelle ich im Rahmen meiner Walther Ludwig-Werkschau zwei LPs mit Schubert-Liedern vor. Sie erschienen ca. 1955 (19072) und ca. 1957 (138034) und beinhalten auch unbekanntere Lieder von Schubert. Die Coverfotos habe ich aus dem Web von dieser sehr guten Website:
    Website mit frühen DGG-LPs (Link)

    Meine Playlist:

    Die erste LP 19072 (mit einem für mein ästhetisches Empfinden schauderhaft schlechtem Cover):




      1.  Liebesbotschaft D 957.1

      2.  An eine Quelle D 530

      3. An den Mond D 193

      4. Der Einsame D 800

      5. Ständchen D 957.1 - Leise flehen mei...

      6. Am Strome D 539

      7. Die Mutter Erde D 788

      8. Der Wanderer an den Mond D 870

      9. Der gute Hirte D 449

    10. Gott im Frühling D 448
    11. Die Forelle D 550

    with Walter Bohle, Klavier
    DGG 19072, rec. ca. 1955


    Die zweite LP:




    12. Frühlingssehnsucht D 957.3

    13. Das Fischermädchen D 957.10

    14. Frühlingsglaube D 686

    15. Auf dem Wasser zu singen D 774

    16. Der Jüngling an der Quelle D 300

    17. Frühlingslied D 398

    18. Der Fischer D 225

    19. Auf dem See D 543

    20. An Sylvia D 891

    21. Im Frühling D 882

    22. Die Taubenpost D 965a

    23. An die Laute D 905

    24. Abendlied D 499

    25. Blumenlied D 431

    26. An den Frühling D 587


    with Walter Bohle, Klavier
    DGG 138034, rec. ca. 1957


    Zuletzt noch zwei Schubert-Lieder mit Michael Raucheisen. Ich habe sie von einer DGG 45UpM-Single überspielt, deren Nummer ich gerade nicht zur Hand habe. Sie erschienen auch auf einer 78 UpM Schellack:

    27. Der Jüngling und der Tod D 545

    28. Im Abendrot D 799


    with Michael Raucheisen, Klavier
    DGG 78 UpM 62885, rec. 1952




    I like listening to these interpretations. They are sung unrefined, directly, naive and lightly. How do you like it? It might be not among the greatest Lied recordings of the century, but I don't understand why the Deutsche Grammophon does not reissue the Ludwig recordings on CD... I try to fill this gap!







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  • 09/18/13--07:10: Regina Pacini - A Playlist
  • Bild von Regina Pacini von der Originalhülle der Fonotipia-Platte



    Anfang August fand sich in Edmund St-Ausstell's kompetenten und vielseitigen Blog ein Beitrag über Regina Pacini ( http://greatoperasingers.blogspot.de/2013/08/regina-pacini.html ), der mich dazu anregte, die Pacini-Platten aus meiner Sammlung herauszusuchen und ein bisschen über die Diskographie dieser Sängerin nachzuforschen. Regina Pacini (1871-1965) machte zwei Serien von Aufnahmen für Fonotipia im Mai 1905 und im August 1906. CHARM nennt insgesamt 27 Titel, wobei mindestens ein Titel in der Auflistung fehlt. Die Matritzennummern werden bei CHARM (Webadresse steht in meinen Links rechts) ebenfalls angegeben. Diese sind auf den Originalpressungen nicht immer zu lesen.

    Regina Pacini stand auf dem Höhepunkt ihrer Karriere, als sie die Aufnahmen machte. Sie hatte 1888 debütiert und große Erfolge gehabt und war 15 Jahre auf der Bühne, als die Schallplatten entstanden. Kurz danach, im Jahr 1907, zog sie sich bereits zurück, weil sie einen Diplomaten geheiratet hatte. Die Schallplatten stellen ihr Vermächtnis dar. Sie enthalten zu gleichen Teilen Opernarien aus dem lyrischen oder Koloratur-Repertoire und populäre Lieder. Manche der Platten sind nicht selten und scheinen sich damals gut verkauft zu haben. Die frühen Fonotipias hatten auf dem Cover Bilder der auf der Platte vorkommenden Künstler aufgeklebt. Zwei solcher Cover habe ich auch von Pacini gehabt, die beide das gleiche Bild enthielten. Es findet sich oben. Die Cover sind unten abgebildet. Sie enthielten ebenfalls eine Liste der bei Fonotipia aufnehmenden Künstler, die in heutigen Sammlern Sehnsüchte wecken können.


    Ich gebe hier eine Auflistung der bei CHARM angegebenen Platten, die nicht vollständig sein muss, da zumindestens im ersten Aufnahmeblock noch Lücken in den Matritzennummern bleiben. Das Sängerlexikon erwähnt Aufnahmen für die Firma Phono, die mir unbekannt sind. Eventuell ist hier die Firma "Phonodisc Mondial" gemeint, eine kleine Firma, die nicht lange Bestand hatte. Falls jemand den Scan Etikettes einer solchen Pacini-Platte oder weitere Aufnahmen für eine zweite Playlist beisteuern kann, würde mich das freuen!





    Regina Pacini - Schallplattenaufnahmen

    Fonotipia ca. Mai 1905 (mit Klavierbegleitung)

    xPh 274   Rigoletto: Caro Nome (Verdi)                      39235
    xPh 286   Mireille: O legere hirondelle (it.)                 39236
    xPh 287   Puritani: Qui la voce (Bellini)                       39238
    xPh 288   Zauberflöte: Gli angui d'inferno (Mozart)  39212
    xPh 289   La Traviata: Sempre libera (Aria pt. 2)     39233
    xPh 297   Aria e variaziono op. 164 (Proch)                39232
    xPh 299   La Traviata: Sepre libera (Aria pt. 1)         39237
    ?                Paquita (Canzone spagnola)                         39234



    Fonotipia ca. August 1906 (mit Klavierbegleitung)

    xPh 2046   Nocturne op. 9.2 (Chopin)                                     39776
    xPh 2047   I Puritani: Ah! Vieni al tempio (Bellini)               39771
    xPh 2048   Aprile (Tosti)                                                          39785
    xPh 2049   Las hijas de Zedebo (Chapi)                                   39779
    xPh 2050   Mi patria (Alvarez)                                                  39781 
    xPh 2051   No te olvido, zortzico (Basque Song)                   39780
    xPh 2052   Boheme: Mi chiamano Mimi (Puccini)               39769
    xPh 2053   Barbiere: Una voce poco fa pt. 1 (Rossini)          39783
    xPh 2054   Barbiere: Io son docile  pt.2 (Rossini)                39784
    xPh 2055   Perle du Brasil: Gentil augel (David)                  39774
    xPh 2056   Semiramide: Bel raggio lusinghier (Rossini)       74011
    xPh 2057   Ideale (Tosti)                                                           39772
    xPh 2058   Mignon: Io son Titania (Thomas)                         74012
    xPh 2059   Zauberflöte: Zum  Leiden bin ich auserkoren (it.)  39777
    xPh 2060   Povera Mamma (Tosti)                                            39770
    xPh 2061   Leggenda vallaca - Melodia (Braga)                       39778
    xPh 2062   Ave Maria (Bach-Gounod)                                       39775
    xPh 2063   Palomina blanca -Vidalita Argentina (Williams)   39782
    xPh 2064   Tosca: Vissi d'arte                                               39773       







    In meiner Sammlung sind 10 Titel, die hier vorgestellt werden und heruntergeladen werden können.

    Regina Pacini - Meine Playlist

    1. Il Flauto Magico - Gli angui d'inferno (Mozart, xPh 288, 39212)
    2. Puritani - Qui la voce (Bellini, xPh 287, 39238)
    3. Traviata - Ah fors e lui - Sempre libera (xPh 299/289, 39237/39233)
    4. Deh torna, mio bene (Proch, xPh 297, 39232)
    5. Paquita - Canzone spagnole (xPh ?, 39234)
    6. Povera Mamma (Tosti, xPh 2060, 39770)
    7. Boheme: Mi chiamano Mimi (Puccini, xPh 2052, 39769)
    8. Tosca: Vissi d'arte (Puccini, xPh 2064, 39773)
    9. Perla del Brasile - Aria di Misoli (David, xPh 2055, 39774) (+flute)

    PS. Die Matrixnummer für den ersten Titel habe ich von CHARM übernommen. Auf der Pressung der Platte ist sie schlecht zu lesen. Ich hätte sie als "xPh 409" identifiziert.

    DOWNLOAD MP3 256kB/s plus label scans



    Pacini, Regina, Sopran, * 6.1.1871 Lissabon, † 18.9.1965 Buenos Aires; ihr Vater, ein bekannter Bariton, war Direktor des Teatro San Carlos in Lissabon. Die Künstlerin wurde zuerst durch ihren Vater, dann durch den Pädagogen Valani in Lissabon, unterrichtet. Sie debütierte 1888 am Teatro San Carlos in Lissabon als Amina in »La Sonnambula« von Bellini. In Lissabon erlangte die junge Sängerin bald größte Beliebtheit, bis 1904 ist sie immer wieder mit außergewöhnlichen Erfolgen dort aufgetreten. Gastspiele führten sie an die großen Operntheater in aller Welt: 1889 sang sie am Teatro Manzoni in Mailand, am Majestic Theatre in London und in Palermo, 1890 an spanischen Bühnen. Am Teatro Real von Madrid war sie in den Jahren 1890 bis 1905 regelmäßig zu Gast. 1894-95 hörte man sie in St. Petersburg und Warschau, 1899 an der Oper von Montevideo und am Teatro Politeama von Buenos Aires. An der Covent Garden Oper London wurde sie als Partnerin von Enrico Caruso bewundert. Nach der Jahrhundertwende trat sie am Teatro San Carlo Neapel, in Florenz und Rom und auch an der Mailänder Scala auf. 1905 war sie einer der Stars der Sonzogno-Saison am Théâtre Sarah Bernhardt in Paris. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere heiratete sie 1907 den argentinischen Diplomaten Marcelo T. de Alvear (1868-1942), der später Präsident seines Landes wurde (1922-28). Sie gab darauf ihre Karriere auf und lebte dann in Buenos Aires; sie nahm auf das Musikleben Argentiniens großen Einfluß. - Eine der schönsten Koloraturstimmen ihrer Epoche, sowohl was die Brillanz und die Exaktheit ihres Ziergesanges als auch was die feine Nuancierung des Vortrages angeht.

    Schallplatten der Marken Fonotipia (Mailand, 1905-06) und Phono (1905-06).
    [Lexikon: Pacini, Regina. Kutsch/Riemens: Sängerlexikon, S. 18409 (vgl. Sängerlex. Bd. 4, S. 2629 ff.) (c) Verlag K.G. Saur]

    Sleeve of an early Pacini Fonotipia (39212) 

    The Fonotipia list of artists is impressive...


    Above you find a listing of the recordings for Fonotipia of Regina Pacini, and a playlist with ten sides from my collection. I don't know if the listing is complete - one of my records was not listed in CHARM (No. 5).

    You hear a fine coloratura soprano with lyric elements, captured on the peak of her career and abilities. As soon as 1907 Pacini retired from the stage after her marriage to the later president of Argentina, Marcelo de Alvear. You can also read about her at Edmund St.Austell's blog:   http://greatoperasingers.blogspot.de/2013/08/regina-pacini.html

    The Kutsch/Riemens Sängerlexikon mentions also recordings for a label named Phono (the same as Phonodisc Mondial?). Has any reader got a Pacini-record on that label? A label scan or a sounding contribution for a second playlist would be fine!

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    On request of a reader, today I feature the singer Karl Hammes. He left only a handful of recordings, but his fine baritone voice is highly estimated by collectors. His best known recording is the song (it is rather more a song than an aria) "Mein Sehnen, mein Wähnen" from Korngold's "Die tote Stadt".

    The photo of Karl Hammes from the Preiser-LP 


    His fate was the war. Even born as late as 25.III.1897, he became a successful pilot at the air force in 1916 in WW 1 and got decorated and awarded the rank of a major. When the second World war began at 1.IX.1939, he was as a pilot part in the attack on Poland again. On Sept., 6th his plane was shot near Warzawa and he had to make an emergency landing. As it seems, he was hurt and died 4 days later on Sept. 10th, 1939. A few weeks ago a photo was offered at Ebay of his crashed plane. The red signs were made by the seller, I think as a copy protection. Nevertheless I show the photo here (below).

    Exept of his military ambitions he was part of the national Golf team and sang at Bayreuth (1927, Amfortas and Gunther).

    Here is my Playlist, transfered from an old Preiser LP (LV 33), which was devoted to Karl Hammes on one side and Alexander Sved on the other.


    1.  Blick' ich umher in diesem edlen Kreise 

    „Tannhäuser" (Wagner)
          1930 HMV AN 471 (Matr. Nr. CW 3151)
    2.  O du mein holder Abendstern  

    „Tannhäuser" (Wagner)
          1930 HMV AN 471 (Matr. Nr. CW 3152)
    3.  Euren Toast kann ich wohl erwidern „Carmen" (Bizet) 
          1930 HMV AN 618 (Matr. Nr. CW 3153)
    4.  Ich bin der Schwanda „Schwanda der Dudelsackpfeifer" (Weinberger) 
         1930 HMV AM 3080 (Matr. Nr. EL 6556)
    5.  Wie kann ich denn vergessen „Schwanda der Dudelsackpfeifer" (Weinberger)
          1930 HMV AM 3080 (Matr. Nr. EL 6558)

    6.  Mein Sehnen, mein Wähnen  Lied des Pierrot aus „Die tote Stadt" (Korngold) 
          1930 HMV AN 618 (Matr. Nr. CL 6557)



    Text from the Preiser LP
    (PS. Kann man den Text am Bildschirm lesen?  Oder sollte ich besser den Text mit einem Programm einlesen und abdrucken? Klicken auf den Text vergrößert diesen...) 



    His only other commercial recordings are, according to CHARM:

    17.XII. 1930 with Dol Dauber's Orchestra

    BL 6832-1   Blond muss mein Mädel sein (Dauber/Beda)  HMV AM 3325, prob. coupled with
    BL 6835-1   Komm, Cigany (Gräfin Maritza - Kalman)
    BL 6833-1   Gehen wir ins Chambre separée (Der Opernball- Heuberger)     HMV AM 3326
    BL 6834-1   Heut' nacht hab ich geträumt von Dir (Grünwald/Kalman)     HMV AM 3326

    12.I.1936

    2RA 1632    Allerseelen (Strauss)      Electrola unpublished

    1937 with Bruno Seidler-Winkler (Piano)

    ORA 1736   Winterweihe (Strauss)   Electrola EG 6213
    ORA 1737   Alleseelen (Strauss)     Electrola EG 6213



    There are also two broadcast recordings, which are still available from Preiser and Walhall with Hammes in Ariadne auf Naxos (role? - I don't know this opera...) and as Don Giovanni. A Danacord-CD-collection features a short scene with Hammes as Papageno. If someone has the Strauss-Lieder (EG 6213) or the operetta recordings and give them to me, I will publish it here, too.


    Preiser, Download at Amazon.de for 7,99 EUR


    Karl Hammes on Walhall
    Download hier: http://afinatusoidos.blogspot.de/2013/10/mozart-don-giovanni-keilberth-1936.html


    Karl Hammes on Danacord







    Karl Hammes, geboren 25.III.1897

    Vater: Josef H. Weinhändler, Mutter: Margarethe geb. Kölzer aus Beilstein - Nach dem Besuch der Volksschule in Zell besuchte er das Gymnasium in Traben-Trarbach. Nach dem Abschluss 1916 meldete er sich freiwillig zur Fliegerschule in Böblingen u. gehörte dem "Jagdgeschwader Richthofen" an. 1917 bereits erhielt er das Eiserne Kreuz I. Klasse u. wurde zum Major der Luftwaffe befördert, er zeichnete sich aus durch Tapferkeit u. mutigem Einsatz. Nach dem 1. Weltkrieg studierte er am Kölner Musikkonservatorium u. fand auch hier 1925 sein erstes Engagement. Sein Aufstieg als "Kavalier-Bariton" war steil u. ohne Rückschläge. Am 24.1.1926 sang er zum erstenmal in seiner Heimatstadt Zell im "Bohnschen Saal". Er blieb immer mit Zell verbunden, war Mitglied des Rudervereins u. marschierte auch beim Festzug zur 700-Jahr-Feier der Stadt mit. Von 1926/27 war er einem Ruf an die Berliner Krolloper, einer Filiale der Staatsoper, gefolgt. Seine weiche gehaltvolle Stimme, seine ursprüngliche, bewegliche Darstellungsgabe u. Mimik ließen ihn als aussichtsreichen Bewerber für die Nachfolge von Hans Duhan erscheinen. 1927 sang er bei den Festspielen in Bayreuth den Amfortas im "Parsifal" u. den Gunther in der "Götterdämmerung". Von 1929/35 war er Mitglied der Wiener Staatsoper, wo er große Erfolge hatte. Fast alljährlich wirkte er bei den Festspielen in Salzburg mit, vor allem als Titelheld im "Don Giovanni" und in "Figaros-Hochzeit". Er gastierte außer in Berlin, Wien u. Bayreuth in Amsterdam, Brüssel, Hamburg, London u. München. 1935 wurde er an die Berliner Staatsoper verpflichtet. Als Mitglied im Golf- u. Land-Club Berlin-Wannsee brachte er es auch hier zu hohen Ehren. Er wurde in die Nationalmannschaft berufen u. vertrat die deutschen Farben beim Länderspiel gegen Schweden. Zu Beginn des 2. Weltkrieges meldete er sich freiwilllig nach Rücksprache mit Hermann Göring, seinem ehemaligen Vorgesetzten, der meinte "Wir brauchen Flieger, Sänger haben wir genug", bei der Luftwaffe im Fliegerhorst Damm bei Jüteborg. Sein Flugzeug wurde nach wenigen Tagen am 6.9.1939 im Luftkampf über Warschau abgeschossen, wobei K.H. den Tod fand. Seine Grabstätte wurde von der Kommandantur ermittelt nördlich des Dorfes Wojcieszyn. Später wurde er auf dem Heldenfriedhof in Warschau beigesetzt. --- [Daten übernommen aus: Friderichs, Alfons [Hrsg.]: Persönlichkeiten des Kreises Cochem-Zell. Trier, Kliomedia : 2004. ISBN 3-89890-084-3]

    (aus: Rheinland-Pfälzische Personendatenbank )






    Das Wrack des am 6.IX.1939 notgelandeten Flugzeuges von Major Karl Hammes. Er starb an den Folgen.





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  • 10/11/13--13:08: Regina Pacini Addenda
  • A reader from Argentina reported a CD about Pacini, on which there are some more recordings than featured in my playlist. He uploaded it on 4share and allowed me to use the link in my blog. So here it is!


    http://www.4shared.com/rar/FrTI42jZ/Regina_Pacini.html





    Numbers 1-4, 7 and 11 - 17 were not featured on my playlist. The transfers are uploaded with 128 kB /s.

    PS. I have made a hybrid list this morning,

    which gives all the recordings collected in my playlist and on the CD in chronological order. All items are tagged now. When there was a doubling in my playlist and on the CD, I took my own transfers (which are 256 KB/S instead of 128 KB/s as the CD transfers of my fellow collector). Now you can download all by now known Pacini recordings exept four (missing are: xPh 2048 Aprile (Tosti); xPh 2058 Mignon Titania; xPh 2059 second Zauberflöte aria; xPh 2061 Melodia (Braga). If you look for her recordings, this will be the best download of all three (the link above, the link    in my posting from Sept.18th , and, as recommended, the collected playlist below:)

    DOWNLOAD:

    Regina Pacini - 24 Fonotipia sides


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    Friedrich Schorr - Foto aus Bayreuth, wo er zwischen 1925 und 1931 gastierte



    Es ist bedauerlich, dass Friedrich Schorr aus heutiger Sicht hauptsächlich als einer der größten Wagner-Baritone des vergangenen Jahrhunderts wahrgenommen wird und weniger als Liedersänger. Dies liegt mit daran, dass er nur wenige Liedaufnahmen hinterlassen hat, während seine Opernrollen, und hier vor allen Dingen die von Wagner, recht gut dokumentiert sind. Dieses Schicksal teilt er übrigens mit seinem Nachfolger an der Met, Herbert Janssen.


    Als ich vor ca. 30 Jahren das erste mal eine Platte aus dem Liederkreis op 39 von Schumann hörte, war ich völlig begeistert und wollte unbedingt noch mehr Liedaufnahmen von diesem Sänger bekommen. Viel war da allerdings nicht zu finden, und ein weiteres Highlight wie der Liederkreis war nicht mehr dabei. Dennoch gibt es einige sehr schöne Aufnahmen, die den Liedersänger Schorr zeigen.


    Im folgenden stelle ich fast alle bekannten Liedaufnahmen von Schorr vor. Es gibt anscheinend noch eine andere Aufnahme (CLR 5647) des Wanderliedes von Schumann auf HMV sowie einen "Lindenbaum" von Schubert und "Die Ehre Gottes aus der Natur" von Beethoven auf Brunswick (1924) mit Orchester. Was sich sonst noch im weitesten Sinne als Liedaufnahmen bezeichnen liesse und hier fehlt, ist "Das Herz am Rhein" von Hill sowie 'Schlager' wie "Forgotten" von Cowles.


    Hier nun meine Playlist:


    Friedrich Schorr singt Lieder

    Liederkreis op. 39 nach Gedichten von Eichendorff (Schumann)


     1.  In der Fremde 1 (Aus der Heimat hinter den Blitzen rot...)

     2 . Intermezzo

     3.  Waldesgespräch
     4.  Die Stille...
     5.  Mondnacht
     6.  Schöne Fremde
     7.  Auf einer Burg
     8.  In der Fremde 2  (Ich hör die Bächlein...)
     9.  Wehmut
    10. Zwielicht
    11. Im Walde
    12. Frühlingsnacht

    with Fritz Kitzinger, Piano
    rec. for Victor 11.XI.1937, Set M 430, HMV DA 1640-43

    13.  Wanderlied (Schumann)                                 (HMV Mx. 5410-2, EJ 474, ES 417)
    14.  Du bist wie eine Blume (Schumann)             (HMV Mx. 5407-1, unpub.)

    with Richard Jäger, Piano

    rec. 23.V.1929

    15.  Ich grolle nicht (Schumann)         (HMV Mx. Bb19308-2, ES 87, ER 344, EW 86)

    with Ivor Newton, Piano

    rec. 9.V.1930

    16.  Die beiden Grenadiere (Schumann)      (HMV Mx. CLR 5496-1, D 2112, EJ 573)


    with Orchester der Berliner Staatsoper, cond. Leo Blech

    rec. 19.VI.1929


    17.  Am Meer (Schubert)        (HMV Mx. 5410-2, EJ 474, ES 417)

    with Richard Jäger, Piano

    rec. 23.V.1929


    18.  Im Abendrot (Schubert)                                (Grammophon Mx. 6 az, 65675)
    19.  Aus Heliopolis D 754 (Schubert)                (Grammophon Mx. 7 az, 65675)


    with unknown Orchestra

    rec. ca. 1922


    20.  Biterolf (Wolf)                               (Grammophon Mx. 1112 ar, 62379)


    with unknown Piano

    rec. ca. 1921

    21.  Prometheus (Wolf)      (HMV Mx. 2B 9894-3 und 2B 9895-2, DB 1829)


    with London Symphony Orchestra, cond. Robert Heger

    rec. 28.V.1932


    22.  Traum durch die Dämmerung (Strauss)    (HMV Mx. Bb19307-2, E 587, EW 86)


    with Ivor Newton, Piano

    rec. 9.V.1930





     
    Schorr HMV D 2112


    Above you find a playlist with most of the known Lied recordings of Friedrich Schorr, who is better known as one of the best Wagnerian baritones of the last century. It is a pity that he did not record more Lieder, as especially his Schumann recordings are beautyful.


    The list contains also three acoustical recordings from his first recording sessions for the German Grammophon Company (No. 18-21) and his contribution for the Hugo Wolf Society, the orchestrated "Prometheus", which develops through Schorr to a grand quasi Wagnerian Monologue.







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    Julius Patzak in älteren Jahren


    In "afina tus oidos" you could find two weeks ago a "Schöne Müllerin" with Anton Dermota
    http://afinatusoidos.blogspot.de/2013/10/dermota-schubert-die-schone-mullerni.html



    and also a "Winterreise" from Julius Patzak.
    http://afinatusoidos.blogspot.de/2013/10/julius-patzak-schubert-winterreise.html

    Patzak also recorded a "Schöne Müllerin" 1954 with Walter Klien on the piano. To complete the collection of "Müllerinnen" in this blog, it is presented here:

    DOWNLOAD

    I like Patzak and his singing, and even if these recordings are renditions of an "elder statesman", his voice mostly sounds good and his legato is fine. (The Winterreise above was recorded when Patzak, born 1898, was 66!). The Müllerin is affected a bit of too much reverb - Patzak was not very close to the microphone when he recorded the cycle. Also a matter of taste: he cannot hide his Viennese dialect all the time, and a German native speaker will find some strange streching of words. But all in all my vote: 4,5 stars (out of five) for his Winterreise, four for his Müllerin...




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    Hier kommt noch ein Programm mit Aufnahmen aus Oper und Oratorium von Friedrich Schorr, die NICHT den Komponisten Richard Wagner betreffen. Die meistens seiner Aufnahmen galten Wagner, aber auch jenseits davon kommen im Bereich von Oper und Oratorium die Komponisten Bach, Haydn, Mozart, Beethoven, Meyerbeer und Mendelssohn in Schorrs Diskographie vor.

    Ich schätze Schorr sehr, aber ich finde doch, dass er charakteristische Schwächen in seiner Gesangstechnik hat. Die Stimme ist strömend und volltönend, aber bei schnellen Parlando-Passagen bekommt er Schwierigkeiten. Seine Zischlaute (s, sch, z) klingen oft etwas verwaschen und seine Aussprache etwas "gaumig". Ich erkläre es mir so mit meiner technischen Halbbildung (ich hatte selbst während meiner Studentenzeit 3 Jahre Gesangsunterricht), dass der Sitz der Stimme etwas vom harten Gaumen vorne bei den Schneidezähnen nach hinten zum weichen Gaumen verrutscht ist. Dadurch ist ein strömendes Legato möglich, aber die Prägnanz der Artikulation wird beeinträchtigt. Wirklich störend ist es eigentlich nicht, aber ich stolpere immer wieder über Stimmklänge wie bei jemandem, dessen künstliches Gebiss zu locker sitzt, und das irritiert mich manchmal - ohne dass ich jetzt eine bestimmte Stelle angeben könnte, wo es besonders auffällig ist. (Spontan fällt mir sein Holländer-Monolog ein, aber der ist hier nicht Thema...)
    Vielleicht bin ich auch zu kritisch, aber irgendetwas irritiert mich an seiner Art zu singen - besonders an den Stellen, die "herausgeschleudert" werden müssen (z.B. in den Arien "Ha welch ein Augenblick", "Ist nicht des Herren Wort wie ein Feuer").

    Mit diesen Eindrücken scheine ich ziemlich alleine dazustehen. Jürgen Kesting lobt in seinem Buch "Die großen Sänger unseres Jahrhunderts" (ECON-Verlag 1993, S. 282-288), dass Schorr "die größte Mühe auf die Mühelosigkeit des Singens verwandte, auf eine stets wohlklingende Artikulation des Textes ohne heftige Akzente. Die Stimme wird zur Höhe hin korrekt verschlankt, fester in den Fokus genommen und dadurch klanglich konzentriert. Bei Schorr werden selbst die etwas hohleren Töne der Spätaufnahmen korrekt gebildet, nämlich mit sauberer Attacke angeschlagen." Dieser Hinweis auf die "hohleren Töne" ist die einzige Kritik an Schorr bei Kesting. Hinzu kommt noch die Bemerkung, dass er Ende der 20er-Jahre zunehmend Probleme mit seiner Höhe bekam und deshalb die italienischen Partien aus seinem Repertoire aufgab. Ich könnte mir ihn auch nicht als Rigoletto vorstellen, aber man muss ja nicht alles singen (können)...

    Trotz dieser Einschränkungen bleibt Schorr für mich einer der großen Sänger des letzten Jahrhunderts, und ich wäre froh, wenn er noch mehr Aufnahmen hinterlassen hätte.





    Friedrich Schorr in Non-Wagnerian Roles


    1.   Euryanthe: Wo berg ich mich? (Weber)  Gram. Mx. 667/668 as, 65674
    2.   Hugenotten: Vom Krieg, der uns bedroht (Meyerbeer) Gram. Mx. 666 as, 65673
    3.   Don Giovanni: Feinsliebchen, komm ans Fenster Gram. Mx. 39 ax, 62393
    4.   Zauberflöte: Bei Männern, welche Liebe fühlen (Mozart)  Gram. Mx. 5 az, 65646
    5.   Zauberflöte: Ein Mädchen oder Weibchen (Mozart)  Gram. Mx. 5 az, 65646
    6.   Fidelio: Ha, welche ein Augenblick! (Beethoven)  Gram. Mx. 40 ax, 62393
    7.   Fidelio: Ha, welche ein Augenblick! (Beethoven)  HMV Mx. CR 2493-I, D 2112
    8.   Der Freischütz: Wer legt auf ihn solch' strengen Bann? (Weber)
          HMV Mx. BR 2491-II, E 586
    9.   Elias: Herr Gott Abrahams, Isaaks und Israels (Mendelssohn)
          HMV Mx. 2B 537-II, DB 1564
    10.  Elias: Ist nicht des Herren Wort wie ein Feuer? (Mendelssohn)
          HMV Mx. CR 2484-I, D 2017
    11.  Elias: Es ist genug (Mendelssohn)  HMV Mx. CR 2483-II, D 2017
    12.  Die Jahreszeiten: Schon eilet froh der Ackersmann (Haydn)
           HMV Mx. 2B 536-II, DB 1564
    13.  Messe in h-moll: Et in spiritum sanctum Dominum (Bach) 
           HMV Mx. Cc 16632-I / 16633-I, Victor 9967

    1.-6. rec. 1922, unknown orchestra, 2. with chorus

    4. with Emmy Bettendorf, soprano
    7. , 8. 10., 11. rec. 1929, New Symphony Orchestra, cond. by Albert Coates

    9., 12. rec. 1931, LSO cond. by Sir John Barbirolli
    13. rec. 1929, LSO cond. by Albert Coates



    DOWNLOAD







    Above you find a playlist with non-Wagnerian roles recorded by Friedrich Schorr. I also try to describe a little irritation with his technique: I find his articulation and his sibilants sometimes in faster "parlando" passages a bit washed out and not very articulated. I try to explain that for me with a shift of the resonance from the hard palate at the front teeth more to the back of the soft palate. But - I am no expert, and the right expressions for this phenomenon are missing in my vocabulary - and in English even more. Can anyone understand what I mean? Jürgen Kesting praises in his book Schorr for the beauty of his tone and correctness of his articulation, but mentions "holllow tones" in his late recordings and problems with the higher register. Perhaps it is this what I mean...






    Schorr, Friedrich, Bariton * 2.9.1888 Nagyvarád (Ungarn), † 14.8.1953 Farmington (Connecticut); er war der Sohn des bekannten jüdischen Kantors Mayer Schorr (* 11.10.1856 Faltiseni in Rumänien, † 24.12.1913 Wien), der 1891 an die Große Wiener Synagoge berufen wurde, und der u.a. von Gustav Mahler sehr geschätzt wurde. Friedrich Schorr wollte ursprünglich Jurist werden, studierte dann aber Gesang bei Adolf Robinson in Brünn und setzte seine Ausbildung in Wien fort. Er debütierte 1912 am Stadttheater von Graz als Wotan in der »Walküre«. Bis 1916 war er in Graz engagiert, 1916-18 sang er am Deutschen Theater von Prag, 1918-23 am Opernhaus von Köln. 1923 bereiste er mit der German Opera Company Nordamerika. 1924 wurde er dann an die Metropolitan Oper New York berufen (Antrittspartie: Wolfram im »Tannhäuser«). Bis 1943 ist er ein gefeiertes Mitglied dieses Opernhauses geblieben, an dem er in zwanzig Spielzeiten in 356 Vorstellungen (dazu in 71 Vorstellungen bei der alljährlichen Gastspiel-Tournee des Ensembles) und in 18 verschiedenen Partien auftrat; man schätzte ihn in New York wie in aller Welt als großen Wagner-Bariton. Er sang an der Metropolitan Oper aber auch in den Erstaufführungen der Opern »Elektra« von Richard Strauss (1932 als Orest), »Jonny spielt auf« von E. Krenek (1929) und »Schwanda der Dudelsackpfeifer« von J. Weinberger (1931). Er trat an der Metropolitan Oper als Jochanaan in »Salome«, als Pizarro im »Fidelio« und als Faninal im »Rosenkavalier« auf. In den Jahren 1923-33 war er alljährlich an der Berliner Staatsoper zu Gast. Hier hörte man ihn in den Premieren der Opern »Doktor Faust« von Busoni (1927) und »Die Ägyptische Helena« von R. Strauss (1928), am 21.10.1924 in der Uraufführung der Oper »Die Zwingburg« von Ernst Krenek, am 10.12.1928 in der Uraufführung der Oper »Der singende Teufel« von Franz Schreker. Auch an der Staatsoper von Wien ist er regelmäßig aufgetreten. 1924 (Debüt als Wotan im »Rheingold«) und 1930-31 war er an der Covent Garden Oper London zu hören. 1926 gastierte er am Teatro Colón Buenos Aires; 1929 Gastspiel an der Berliner Kroll-Oper als Titelheld in der romantischen Oper »Hans Heiling« von Marschner. 1930 sang er an der Pariser Grand Opéra den Wotan in der »Walküre«, 1935 den Kurwenal im »Tristan«. 1931-32, 1935-36 und 1938 trat er als Gast an der Oper von San Franmcisco auf. 1925 wirkte er erstmals bei den Festspielen von Bayreuth mit, und bis zum Sommer 1931 stand er dort als Wotan im Ring- Zyklus im Mittelpunkt der Festspiele. Seit 1933 konnte er als Jude in Deutschland, seit 1938 auch nicht mehr in Österreich auftreten. 1943 nahm er von der Bühne Abschied, indem er als letzte Partie an der Metropolitan Oper den Wanderer im »Siegfried« sang. Er trat aber noch im Konzertsaal auf und inszenierte an der New York City Centre Opera Wagner- Opern. Er wurde 1943 Direktor der Manhattan School of Music in New York. Zugleich leitete er ein Studio für Operngesang an der Hartt School in Hartford (Connecticut). Zu seinen Schülern gehörten so bedeutende Sänger wie Cornell MacNeill, Ezio Flagello, Arturo Sergi, Marilyn Tyler, Grace Hoffman und Carlos Alexander. Verheiratet mit der Sopranistin Anna Scheffler-Schorr († 1951). - Friedrich Schorr war der bedeutendste Wagner-Bariton seiner Zeit, vielleicht unseres Jahrhunderts; mit seiner voluminösen, kraftvoll geführten, aber auch zu lyrischem Ausdruck fähigen Stimme gestaltete er Partien wie den Hans Sachs oder den Wotan in unvergeßlicher Weise; dabei galt seine Textbehandlung als vorbildlich.

    Schallplatten: Polydor, Brunswick, HMV (h-moll- Messe von J.S. Bach), Victor (»Liederkreis« von R. Schumann). Dazu sind Mitschnitte von Opernaufführungen aus der New Yorker Metropolitan Oper vorhanden: auf Bruno Walter Society als Hans Sachs in den »Meistersingern«, auf EJS als Wotan im »Rheingold« (1938) und in der »Walküre« (1940), auf Legendary Recordings als Wanderer im »Siegfried« (1937); auf Koch/Schwann wurden Archivaufnahmen aus der Wiener Oper (Fragmente aus Wagner-Aufführungen) veröffentlicht. - Von der Stimme seines Vaters Mayer Schorr existieren zwei sehr seltene Columbia-Aufnahmen mit synagogaler Musik (Wien, 1903).

    [Nachtrag] Schorr, Friedrich; er trat 1925-33 an der Londoner Covent Garden Oper auf. - Schallplatten: Naxos (Faninal im »Rosenkavalier«, Metropolitan Oper 1939). - Lit: A. Frankenstein, E. Amon & B. Semeonoff: Friedrich Schorr (in »Record Collector«, 1970-71).


    [Lexikon: Schorr, Friedrich. Kutsch/Riemens: Sängerlexikon, S. 21957 (vgl. Sängerlex. Bd. 4, S. 3142 ff.) (c) Verlag K.G. Saur]

    PS: Jürgen Kesting bemerkt in seinem Buch, dass das Geburtsjahr nach Aussagen von Schorrs Bruder Eugen in Wirklichkeit 1889 war und meist falsch angegeben wurde.



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    Julius Patzak im Grünen



    While listening to Patzak recordings during the last weeks, I found some rare opera and oratorio recordings from broadcasts. Exept for the last recording, they are all from the forties.

    You can download them below!

    Julius Patzak - Broadcast recordings

    1. Evangelimann: Selig sind, die Verfolgung leiden (Kienzl)
        Münchner Rundfunkorchester, Cond. Gustav Görlich, (1944)
    2. Das Glöckchen des Eremiten: O schweige still (Maillart)
        Großes Rundfunkorchester, Cond. Gustav Görlich, (1944)
    3. Palestrina: Schlußszene (Pfitzner)
        with Emmy Loose (Engel), Elisabeth Rutgers (Ighino), Maria Schober (Engel), Elena   
        Nikolaidi (Silla, Lucretia)  Chor und Orch. d. Wiener Staatsoper, Cond. unknown, ca. 1949
    4. Die Rose vom Liebesgarten: Erzählung des Siegnot (Pfitzner)
        Orch. des Reichssenders München, Cond. Hans Pfitzner (1937)
    5. Der Schatzgräber: Schlußgesang des Elis (Schreker)
        Gr. Orch. des Österreichischen Rundfunks, Cond. Max Schönherr (1948)
    6. Matthäus-Passion: Ich will bei meinem Jesum wachen (Bach)
        Wiener Philharmoniker, Cond. Clemens Krauss (1944)
    7. Stabat mater: Quando corpus (Rossini)
        with Viorica Tango, Ingeborg Steffensen, Josef von Manowarda
        Dänisches Radio Sinfonie Orchester, Cond. Egisto Tango (Kopenhagen 11.I.1934)



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    Ich habe eine Playlist mir seltenen und interessanten Liedaufnahmen von Julius Patzak zusammengestellt. Sie spannt den Bogen von seinen ersten Liedschallplatten 1932 bis zur Zeit kurz nach dem Krieg.


    Notenalbum mit dem Konterfei Patzaks


    Es hat mir Spaß gemacht, mich in den letzten Wochen mit Julius Patzak zu beschäftigen. Nun werde ich mich wieder anderen Sängern zuwenden. Falls ich noch einmal auf kennenswerte Aufnahmen von ihm stoße, die ich hier wiedergeben möchte, werde ich auch noch etwas zu seinem Werdegang und seiner Karriere schreiben, aber im Moment fehlt mir die Zeit dazu. Deshalb wünsche ich für jetzt hier nur viel Freude an den Liedaufnahmen!




    Julius Patzak - Lied Recordings


    Franz Schubert:

    1.   Rastlose Liebe
    2.   Liebesbotschaft

    mit Franz Rupp 1932 (Grammophon 90215)


    3.   Lob der Tränen
    4.   Liebeslauschen
    5.   Dass sie hier gewesen

    mit Michael Raucheisen 1944


    Johannes Brahms:

    6.   O wüsst ich doch den Weg zurück
    7.   Sonntag / Meine Liebe ist grün

    mit Franz Rupp 1932 (Grammophon 90206)


    8.    Bei Dir sind meine Gedanken
    9.    Nachklang

    mit Michael Raucheisen 1943


    Robert Schumann:

    10. Der Nussbaum
    11. Mondnacht

    mit Hermann von Nordberg 1947 (Columbia, unpublished on Shellack)


    Hugo Wolf:      (Goethe 12 - 22, Mörike 23 - 24)

    12. Komm, Liebchen, komm!
    13. Hätt' ich irgend wohl Bedenken
    14. Dies' zu deuten bin ich erbötig
    15. Ob der Koran von Ewigkeit sei
    16. Wenn ich Dein gedenke
    17. Sie haben wegen der Trunkenheit
    18. Wie sollt' ich heiter bleiben
    19. Locken halten mich gefangen
    20. Frühling übers Jahr
    21. Blumengruß
    22. Der Rattenfänger
    23. Jägerlied
    24. Wo find' ich Trost?

    mit Heinrich Schmidt, ca. 1950 (Broadcast, ORF Wien)


    Hans Pfitzner:     (Sechs Lieder op. 40)

    25. Leuchtende Tage
    26. Wenn sich Liebes von Dir lösen will
    27. Sehnsucht
    28. Herbstgefühl
    29. Wanderers Nachtlied
    30. Der Weckruf

    mit Hans Altmann 12.IV. 1939 (Reichsrundfunkgesellschaft Berlin)






    Above you find a playlist with Lied recordings of Julius Patzak. Maybe later sometimes I will write something about his career, but for now, I just like to wish much pleasure with these fine interpretations.







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    Ezio Pinza (1892 - 1957)



    Ausgehend von dem Rca Victor-Album M-783"Arias and Duets from The Marriage of Figaro and Don Giovanni", das Ezio Pinza zusammen mit Elisabeth Rethberg eingesungen hat, habe ich einige späte Opernaufnahmen von Pinza zusammengestellt. Pinza hatte eine lange Karriere, obwohl er nicht alt wurde. Zu seinen besten Zeiten hatte er eine der schönsten Basstimmen des Jahrhunderts, und es gibt eigentlich keine schlechten Aufnahmen von ihm. Bereits 1921 kam er an die Scala, und von 1926 bis 1948 war er Mitglied der New Yorker Metropolitain Opera. Danach zog er sich aus dem Operngeschäft zurück und machte ab ca. 1950 noch eine kleine Karriere beim Film. Er starb einige Tage vor seinem 65. Geburtstag.



    Ezio Pinza, Recordings 1939 - 47


      1.       Zauberflöte (Mozart): Bei Männern welche Liebe fühlen (+ Rethberg)      2:54

      2.       Nozze di Figaro (Mozart): Se a caso madama    (+ Elisabeth Rethberg)     2:28    

      3.       Nozze di Figaro (Mozart): S'il vuol ballare                                                         3:14

      4.       Nozze di Figaro (Mozart): Non piu andrai                                                         3:57

      5.       Nozze di Figaro (Mozart): Porgi amor          (Rethberg solo)                          3:27

      6.       Nozze di Figaro (Mozart): Crudel perché finora  (+Elisabeth Rethberg)     2:41

      7.       Nozze di Figaro (Mozart): Dove sono           (Rethberg solo)                           4:13

      8.       Don Giovanni (Mozart): La ci darem la mano (+ Elisabeth Rethberg)        3:13

      9.       Don Giovanni (Mozart): Finch'han dal vino                                                      1:12

    10.       Don Giovanni (Mozart): Deh vieni alla finstra                                                  1:42

    11.       Barbiere di Sivigla (Rossini): La Calunnia è un venticello                               3:47

    12.       La Juive: Si la rigueur                                                                                             4:08

    13.       La Gioconda (Ponchielli): Bella cosi Madonna (+ Rise Stevens)                  4:26

    14.       Boris Godunov (Mussorgsky): Pimen's Monologue (sung in it.)                   4:29

    15.       Boris Godunov (Mussorgsky): Farewell of Boris (sung in it.)                        4:33

    16.       Boris Godunov (Mussorgsky): Death of Boris  (sung in it.)                            3:35

    17.       Don Carlos (Verdi): Ella giammai m'amo                                                          6:48

    18.       Simone Boccanegra (Verdi): A te l'estremo addio                                            4:12

    19.       Norma (Bellini): Ite sul colle                                                                                6:43

    20.       Mignon (Thomas): Légères hirondelles (+ Rise Stevens)                             3:25

    21.       La Bohème (Puccini): Vecchia zimara                                                                1:47


    Ezio Pinza und Elisabeth Rethberg traten auch zusammen auf bzw. konnten zusammen gebucht werden.

    Table of Recording dates and accompanists



    Victor Symphony Orch., Cond. Bruno Reibold:

    Tr. 4, 8:           8. May 1939

    Tr. 1,2,3,6:      11.May 1940

    Tr. 5,7:                        Date unknown (ca. 1939/40)

    With Rosa Linda, Piano:

    Tr. 9                7. Feb. 1947

    Metropolitan Opera Orchestra, Cond. Emil Cooper:

    Tr. 14, 15        22. Dec. 1944

    Tr. 16              23. Dec. 1944 plus Met. Opera Chorus

    Metropolitan Opera Orchestra, Cond. Fausto Cleva:

    Tr. 12, 18, 19  4. Jan. 1946    plus Met. Opera Chorus

    Tr. 17, 21        22. March 1946

    Tr. 11              31. March 1946

    Tr. 13, 20        7. Feb. 1947

    Tr. 10              28. Feb. 1947


    Tr. 2, 4-8 = Rca Victor-Album M-783 (Rec. Nos. 2154, 2155, 18015):

    "Arias and Duets from The Marriage of Figaro and Don Giovanni"





    Elisabeth Rethberg in ihrer Dresdner Zeit








    Elisabeth Rethberg (eigentlich: Elisabeth Sättler, 1894-1976) begann ihre Karriere 1915 in Dresden, wo sie sehr beliebt war. 1922 bis 1927 war sie an der Met engagiert und verlegte ihren Lebensmittelpunkt mehr und mehr in die USA. Von 1928 bis 1940 trat sie regelmäßig an der Oper von San Francisco auf, gastierte aber auch noch in Europa. Sie war in den USA auch durch ihre  Schallplatten recht bekannt. 1939/40, um die Zeit der Aufnahme des Mozart-Albums (6 Plattenseiten plus des Zauberflöte-Duetts) war der Stern ihrer Karriere schon am Sinken, und ich glaube, dass diese Aufnahmen ihre letzten kommerziellen Aufnahmen sind. 


     
    Ezio Pinza als Don Giovanni, mit: J.Melton, Bidu Sayao and unbek. Darstellerin, Jarmila Novotna, Pinza, S. Baccaloni



    Here are some late operatic recordings of Ezio Pinza and of Elisabeth Rethberg, too, featuring the RCA-Victor Album M-783"Arias and Duets from The Marriage of Figaro and Don Giovanni" (Tracks 2 and 4 - 8). Late because they were among the last recordings in their operatic careers (in Rethbergs case), even if both artists were not even 50 in 1939. Pinza left the Met in 1948 (with 56) and had a short movie career, before he died some days before his 65th birthday. In the years between 1940 and 1950 he made some LP recordings and appeared in broadcasts (also available on CD). Some of them are given here. Even if his voice has lost some of its colours and verve, the recordings are all very good. It is hard to find a Pinza recording that is not good...

    PS. More late Pinza recordings on http://big10inchrecord.blogspot.de/search?q=pinza - also with a link where you can watch a Pinza film (Mr. Imperium).




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    Charlotte Viereck-Kimpel (eigene Sammlung)

    Eine Autogrammkarte, die ich vor einiger Zeit erwarb, führte zu dem Wunsch, mehr über die Sängerin zu erfahren. Viel an Informationen konnte ich leider nicht finden, aber immerhin ein paar weitere Fotos aus dem Netz. Charlotte Viereck, wie sie unterschrieb, bzw. Viereck-Kimpel, wie auf ihren Schallplatten steht, war ein jugendlich-dramatischer Sopran und sang von ca. 1918 bis 1930 am Opernhaus in Dresden. Das Sängerlexikon kann noch nicht einmal ihr genaues Geburtsdatum und Sterbejahr angeben. Vielleicht weiß einer der Leser hier, was aus der Sängerin nach 1930 wurde. In meiner (kleinen) Sammlung von Programmen der Dresdner Oper habe ich leider keinen Beleg für einen Auftritt von ihr gefunden. So bleiben nur die acht Seiten, die sie ca. 1923 für die Firma Vox aufnahm. Sechs davon kann ich hier präsentieren.




    Playlist


    1. Lohengrin: Einsam in trüben Tagen (Matr. 336 A, Vox 02134)
    2. Tannhäuser: Dich teure Halle grüss ich wieder (Matr. 335 A, Vox 02134)
    3. Tannhäuser: Allmächt'ge Jungfrau  (Matr. 340 A, Vox 02141)
    4. Fidelio: Komm, o Hoffnung (Matr. 343 A, Vox 02168)
    5. Fidelio: Ich folg dem inn'ren Triebe  (Matr. 344 A, Vox 02168)
    6. Tosca: Nur der Schönheit (Matr. 342 A, Vox 02141)


    Alle mit Orchesterbegleitung, aufgenommen ca. 1923/24.



    In der Playlist fehlt eine Platte, die ich nicht beschaffen konnte, nämlich die Arie der Aida "Als Sieger kehre heim / Die Worte der Törin" auf Vox 02137 mit den Matrixnummern 338 A und 339 A. 



    Viereck-Kimpel, Vox 02141, Matr. 242 A actually contains "Vissi d'arte"



    Bei der Vorbereitung dieses Beitrages erlebte ich eine große Überraschung. Der 6. Titel, den ich ursprünglich unter die anderen Tannhäuser-Titel eingeordnet hatte, ist nämlich auf dem Plattenlabel angegeben mit "Tannhäuser: Zurück von ihm". Tatsächlich enthält er aber die Arie "Nur der Schönheit" aus Tosca. Meines Wissens taucht diese Arie in den offiziellen VOX-Katalogen nicht auf, sondern auch dort ist allein die Tannhäuser-Arie angegeben. 



    Eine mögliche Erklärung dafür ist ein Irrtum der Firma VOX. Nach den Lücken in der Reihe der Matrixnummern 

    könnte es darüber hinaus noch eine weitere Platte mit den Matrixnummern 337 A und 341 A geben, die in der Sequenz fehlen. Diese ist aber vermutlich nicht veröffentlicht worden. Zu mindestens finden sich in den Schallplattenkatalogen der Firma Vox keine weiteren Titel. Es wird wohl so sein, dass einer der unveröffentlichten Titel die Arie aus Tannhäuser ist, die oben angegeben wurde. Der zweite Titel ist unbekannt. Vielleicht ist der Irrtum auch später korrigiert worden, und es gibt tatsächlich Pressungen, die die Tannhäuser-Arie enthalten. Falls jemand der Leser die Platte Vox 02141 besitzt, sollte er einmal hineinhören und herausfinden, ob sie auch die Arie aus Tosca enthält.


    Weitere Angaben, Hinweise oder Überspielungen der fehlenden Titel sind, wie immer, hoch willkommen.


    http://www.deutschefotothek.de/obj89006291.html




    Das Sängerlexikon schreibt:

    Viereck-Kimpel, Charlotte, Sopran, * 1891 (?), † (?); ihre Bühnenkarriere wurde 1915 mit einem Engagement am Stadttheater von Posen (Poznan) eingeleitet, das bis 1918 dauerte. Sie folgte dann einem Ruf an die Staatsoper von Dresden, der sie vertraglich bis 1925 als Mitglied verbunden blieb. Bis zum Anfang der dreißiger Jahre war sie an diesem Opernhaus noch als ständiger Gast anzutreffen. Zu ihren wichtigsten Partien für die Opernbühne gehörten die Donna Anna im »Don Giovanni«, die Leonore im »Fidelio«, die Irene in »Rienzi« von R. Wagner, die Senta im »Fliegenden Holländer«, die Eva in den »Meistersingern«, die Berthalda in Lortzings »Undine«, die Amelia im »Maskenball« von Verdi und die Selika in Meyerbeers »Africaine«. Sie wurde durch Gastspiele an den größeren Häusern im deutschen Sprachraum bekannt und kam auch als Konzertsolistin zu einer erfolgreichen Karriere.

    Schallplattenaufnahmen auf Vox.
    [Lexikon: Viereck-Kimpel, Charlotte. Kutsch/Riemens: Sängerlexikon, S. 25070 (vgl. Sängerlex. Bd. 5, S. 3602 ff.) (c) Verlag K.G. Saur]


    http://www.deutschefotothek.de/obj89006290.html




    Above you find a playlist with the recordings of Charlotte Viereck-Kimpel. She has left eight published sides on Vox from about 1923/24 and the promise of another unpublished Vox with matrix 337 A and 341 A. The Matrix number 342 A is given in the catalogues and on the label as "Tannhäuser: Zurück von ihm!" Actually it contains "Nur der Schönheit" (= Vissi d'arte) from Tosca. It is most likely that one of the unpublished titles is the mentioned Tannhäuser aria. The second title is unknown. It is also possible that the error was later corrected and the Tannhäuser Aria was published, too, on some later pressings. Here is more research needed (this means: if you owe Vox 02141 with the wrongly labeled Tannhäuser aria, check out if its Tosca or really Tannhäuser so we can know if the Tosca or the Tannhäuser aria is the grater rarity and if the Tannhäuser remained unpublished.) By the way: the excerpts from Tannhäuser are good, but the Tosca aria is my favourite of the above six arias, and I am glad that this side was issued! Two published sides, the Aida aria "Ritorna vincitor" (in German), are missing, too, from my Playlist. If you have it, please let me know.

    There is not much known about Charlotte Viereck-Kimpel. She was born about 1891, and her traces get lost after ca. 1930. Her correct birth date and even the year of her death are not known. All what is left are a few recordings and a few photos which show that she was appreciated in Dresden when she sang there from about 1918 to 1930. (Two of the photos come from the Deutsche Fotothek in der Staats- und Universitätsbibliothek Dresden, made by Hermann Bähr.)

    Additional informations (or a recording of the Aida sides) are welcome!




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    Zur Zeit höre ich wieder mit Freude quer durch die Aufnahmen von Alexander Kipnis. Anlass war eine russsische Website, von wo man viele CD-Aufnahmen von Kipnis als FLAC-Dateien herunterladen kann. Das habe ich getan, und nun bin ich noch dabei, die Aufnahmen für meinen IPod in MP3 umzuwandeln und die Titel diskographisch einzuordnen. Damit bin ich noch nicht fertig geworden. Ich möchte aber meinen Lesern den Link nicht vorenthalten, da ich Alexander Kipnis sehr schätze und man selten so eine gute Gelegenheit hat, den Großteil seiner Aufnahmen auf einen Schlag zu bekommen. (Man braucht jedoch ein wenig Zeit, da man immer nur eine Datei auf einmal herunterladen kann.)

    Der Downloadlink befindet sich hier:

    http://files.mail.ru/29EA48366EDE48B385B1914D3D46A8FB

    Ein Verzeichnis der Aufnahmen befindet sich hier:
    http://intoclassics.net/news/2014-01-26-35163

    Dort ist auch der Uploader angegeben. Leider kann ich kyrillisch auch mit Hilfe des Google-Übersetzers kaum entziffern. Deshalb sage ich hier dem unbekannten Kipnis-Fan: Vielen Dank!

    Für die, die schon einige Kipnis-CDs haben, hier noch die Erklärung der Abkürzungen:
    1.KA BR.rar beinhaltet:





    Die Links mit dem Namen "PV" beinhalten die CD-Alben von Prima Voce. Das Problem bei diesen Überspielungen besteht für mich darin, dass die Aufnahmen bei Prima Voce von einem großen Grammophon mit Mikrophon aufgenommen wurden, wodurch immer eine ganze Portion Hall (von Prima Voce gewollt) hinzukommt. Ich bevorzuge den eher den "trockenen" Sound der Studioaufnahmen, die in Räumen mit wenig Hall entstanden, und diese künstliche Räumlichkeit stört mich beim Hören - es macht Effekt, aber kommt mir nicht "echt" vor.

    Das beste sind für mich immer noch die Überspielungen von Preiser. Sie sind unter dem Kürzel "PR" 1-4 zu finden. Die Doppel-CD von Music + Arts ist ebenfalls gut und bietet Liedaufnahmen, u.a. die Aufnahmen aus der Hugo Wolf-Society. Nach der Hugo Wolf-Society, bei der die englische HMV erstmals zyklische Schallplattenaufnahmen eines Komponisten auf Subskription verkaufte, gab es zwei Volumes (d.h. Schallplatten-Alben) einer "Brahms-Lieder Society" mit Alexander Kipnis. Volume 1 ist auf der M+A-Doppel-CD vertreten. Volume 2 ist bei den hier vertretenden CDs nicht komplett erhältlich: die EMI-CD oben enthält aber Teile davon. Komplett ist Vol. 2 auf einer Preiser-Doppel-CD, die hier nicht vertreten ist. Komplizierend für den Überblick kommt hinzu, dass Kipnis manche der Brahms-Lieder auch bei Columbia aufnahm. Auf der M+A Doppel-CD kann man einige der Columbia-Aufnahmen finden.

    Kipnis M+A Tracklist 1

    Kipnis M+A Tracklist 2


    Vermutlich schreibe ich demnächst noch einmal etwas über Diskographie von Alexander Kipnis, aber für heute wollte ich erst einmal auf die Downloadmöglichkeiten der Kipnis-Aufnahmen hinweisen. Hoffentlich bleiben sie noch eine Weile erhalten.





    Above I lead your attention to a Russian website, where you can download many CDs with recordings of Alexander Kipnis. The CDs are: 3 CDs from Prima Voce (which I don't like so much because of the reverb in the transfers, which are made with a microphone from a huge grammophone horn), four CDs from Preiser (Lebendige Vergangenheit) and a double CD from Music and Arts. The recordings are tagged (as far as I have unzipped them) and come as lossless FLAC files. My recommendation! I cannot decipher who uploaded it, but it must be a Russina fan of Kipnis just like me, and I thank him in that way!

    In the next weeks I plan to write a bit about Kipnis' discography and present you a few recordings which are missing from CD until now...

    DOWNLOADS:    http://files.mail.ru/29EA48366EDE48B385B1914D3D46A8FB
    Tracklist:        http://intoclassics.net/news/2014-01-26-35163

    Collectors all around the world are working together - thanks to the internet...

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    "El humilde Campesino" made available in his blog "Afina tus oidos" (one of my favourites!) a Spanish double-CD, which contains all Fonotipia recordings of Regina Pacini. You remember: the first attempt in this blog presenting Regina Pacini with 10 recordings came from me, then came a CD from Argentina which left only four recordings untraced, and now the complete one from Spain. That is what I like: collectors all around the world are working together to make rare recordings available. You can download the complete CDs here (untagged with 192 kB/s):
    http://afinatusoidos.blogspot.de/2014/02/regina-pacini-soprano.html

    Or if you have already downloaded my "hybrid list" from here:
    http://recordplayer78.blogspot.de/2013/10/regina-pacini-addenda.html
    Then you can only download the four missing titles from my store, correctly tagged, here:

    DOWNLOAD only the four missing titles


    It contains Aprile (Tosti), Io son Titania from Mignon (Thomas), the second Zauberflöte aria (very nice!) and a Song from Braga (with piano and violin). On the CD it are tracks 11 from CD1 and tracks 7, 8 and 10 from CD 2.

    The transfers are heavily denoised, but sound rather OK. A discographical list you can find in my elder blogpost: http://recordplayer78.blogspot.de/2013/10/regina-pacini-addenda.html  . The CD booklet gives no matrix numbers.

    So we have Mrs. Pacini complete, if...no other recording, for example on "Fono"(grafia Nazionale ?), as the Sängerlexikon says, will turn up. If you find it, keep me informed!




    Bei "El humilde Campesino" findet sich eine spanische Doppel-CD, die diesmal alle (Fonotipia-) Aufnahmen von Maria Pacini enthält, so dass die fehlenden vier Titel von meinem Beitrag http://recordplayer78.blogspot.de/2013/10/regina-pacini-addenda.html nun nachgetragen werden können. Man kann die ganzen CDs dort herunterladen: http://afinatusoidos.blogspot.de/2014/02/regina-pacini-soprano.html . Allerdings sind ohne Taggs. Oder, falls man schon meine Hybridliste aus eigenen Überspielungen und der argentinischen CD heruntergeladen hat (oder die verbesserte Version von Satyr), kann man die fehlenden vier Titel hier einzeln bekommen:

    http://www.4shared.com/zip/DHUPj0Saba/Regina_Pacini_-_Four_missing_r.html

    So haben wir Regina Pacini nun komplett zusammen - zu mindestens die Fonotipia-Aufnahmen. Es soll ja auch noch welche auf "Fono" geben (laut Sängerlexikon). Nachlesen kann man dies und eine diskographische Auflistung der Pacini-Aufnahmen in meinem früheren Beitrag. Die Aufnahmen auf der "neuen" Doppel-CD sind sowohl stark entrauscht als auch stark entknackt und klingen wenig präsent und ein wenig dumpf, sind insgesamt aber gut zu hören.





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    Alexander Kipnis mit Teilen seiner Uhrensammlung (ca. 1947)

    In addition to the article about Alexander Kipnis I would like to give here his (not very extensive) diskography from an old number of the Record Collector from the seventies or early eighties. It was compiled by James Dennis. It is a copy from a copy, and I don't know in which volume and year it was published. Also the ink marks were still on it when I got the copy, but it is for me the only way to give you an overview about Kipnis' recordings. (Click on the pictures to enlarge them.) I have looked which recordings have been put on CD and are already given as Downloads (see my last Kipnis article) or which are still missing. Here you will also find the discographical informations for the CDs you already have downloaded.




    The matrix No. for 3. is xxB 6299, for 4. it is not known.(LP GEMM 277/8). There are two other Odeon recordings: 4a. Schubert: Gruppe aus dem Tartarus (xxBO 6959, Odeon 57063) and 4b. Brahms: Wie bist Du, meine Königin (xxBO 6960, Odeon 57064). There is also an unpublished Gramophone with Matrix 621 1/2 as: 5a. Eugen Onegin: Ein jeder kennt die Lieb' auf Erden. All these are on the CD: Preiser Lebendige Vergangenheit vol. 2.

    The Homochords are with "Orchester des Deutschen Opernhauses Charlottenburg, Ltg. Johgannes Heidenreich" (LP Pearl GEMM 277/8). As I only have the downloads from the Preiser CDs I don't know the booklets with the discographical informations there, but I must be that Preiser's Kipnis LV vol. 2 contains the Nos. 1 to 16 or 17 (16 and 17 are different takes of the same recording)  including the three unpublished sides.


     (The "USA 1927" are Columbia recordings, too.)


     CD Preiser Lebendige Vergangenheit Vol. 3 contains 22-35 and 39-42.




    43-62 are on the first volume of Preiser's Lebendige Vergangenheit.

    63-87 are on the Music + Arts Double-CD, just as 88-87, unfortunately without the "Heidenröslein" from 89, where only "Ungeduld" is given.



    The Victor recordings from 1939 are not featured on one of the CDs. I have them in my collection and will transfer them soon. 96 is on the RCA Vocal CD with matrix CS-043397-2 from 20.XI.1939.


    From the second volume of the Brahms Song Society, there are some sides on the EMI Reference CD. The missing ones I will transfer from my collection during the next days and publish them here.


    113-122 are not known to me, and I never heard them or seen them on CD or LP.
    The Boris Godunov-Set and the Russian arias (123-135) are on the third Prima Voce CD (and on RCA Vocal Series CD, too).


    The matrix for 133 is D5-RC-1826-1 from Dec., 28th, 1945, according to RCA Vocal Series CD (see below).

    From the Off-the-Air recordings, it seems that the mentioned "Barbier von Bagdad" excerpt from 1932  is the one on the Vol. 4 of Lebendige Vergangenheit.

    So this is an overlook. I will try to publish as many as possible of the missing recordings. Most of them I have in my collection and will give them to my readers in the next time. What is missing is the part of the "Heidenröslein" from Columbia and the Russian songs from 1942. Also missing are 109-112. If you have it, please let me know. On the Double-LP Pearl GEMM 277/8 there are also two unpublished Brahms songs from a Victor matrix from 1936 with Gerald Moore, which will also be presented to you as soon as possible. So stay watching this blog until the next time...







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    Here is the first Playlist with rarer Kipnis recordings. It features the complete Brahms Song Society Vol. 2 and some addenda. All are transfered from original shellacks exept Nos. 19 and 20, which come from a Pearl LP. As Pearl had for a time the philosphy to leave the crackle on the published recordings, the LP contributions were declicked, too, just as the shellacks.

    I am not such a fan of Brahms Lieder, but what Kipnis shows here is the finest Lieder singing you can get. I am always amazed how lively and mobile he takes all these Lieder. The quality of his voice and his "oily" legato makes me suppose sometimes that he was a kind of statuary singer, but in the contrary he was very spirited and vivacious, even when he also dominates the serious tone like in the Vier Ernste Gesänge of Brahms (in Brahms Lied Society vol. 1 from 1936, featured on the M+A CDs). It is a pity that he did not record more Lieder! You also must hear his Hugo Wolf recordings in the Hugo Wolf Society (on the Music + Arts Double CD). These are treasures that I enjoy since 30 years...
    (It is fascinating when you live with great music that accompanies you through your life and stays always fascinating, even if you get older and older... This fascination I would like to share on my blog with you, and Kipnis is one of the best singers I know.)

    Playlist: Rare recordings vol. 1


    Brahms Song Society vol. 2
     1.  In stiller Nacht 

    (Deutsche Volkslieder No. 42)

     2.  Mein Mädel hat einen Rosenmund 

    (Deutsche Volkslieder No. 25)
     3.  Sandmännchen 

    (Volkskinderlieder No.4)
     4.  Vor dem Fenster (op. 14.1)

     5.  Ruhe, Süssliebchen, im Schatten (op. 33.9)

     6.  Der Gang zur Liebsten (op.48.1)

     7.  O kühler Wald (0p.72.3)

     8.  Dein blaues Auge (op. 59.8)

     9.  Meine Liebe ist grün (op.63.5)

    10. Geheimnis (op. 71.3)

    11. Am Sonntag Morgen (op. 49.1)

    12. In Waldeseinsamkeit (op. 85.6)

    13. Wir wandelten (op. 96.2)

    14. Wie Melodien (op. 105.1)

    15. Wiegenlied (op. 49.4)

    16. Auf dem Kirchhofe (op. 105.4)

    17. Der Überläufer (op. 48.2)

    18. Ein Wanderer (op. 106.5)

     

     
    with Ernst Victor Wolff, piano
    rec. 26., 26 and 30.IX. 1940, Victor 17744-49, Set M 751

    Not on the EMI Resonance Brahms CD are: Nos. 1, 2, 11, 16, 17.

    There is another unissued Brahms recording with Gerald Moore, made in the time when Brahms Song Society vol. 1 was recorded. It was published on the Pearl GEMM 377/8 Kipnis Double LP, and I took it from there.

    19. Die Mainacht (Brahms)
    20. Blindekuh op. 58.1 (Brahms)

    with Gerald Moore, piano
    HMV Matrix 2EA 3710-1, rec. 18.VI.1936

    The published version of "Die Mainacht" on HMV DB 2995 or Victor 14307 was recorded on 2.VII.1936, also with Gerald Moore and not with a second Lied on the same side. "Blindekuh" was not otherwise recorded.

    Last but not least here are two often recorded Lieder, which can not to be found on one of the downloadable CDs. The M+A CD features the Columbia version of Erlkönig from 1936.

    21. Erlkönig (Schubert)
    22. Die beiden Greandiere (Schumann)

    with Colin Dougherty, piano

    rec. 24.XI.1939, Victor 15825 (Diskography No. 91+92)





    PS. There will be two more volumes in the next time on this blog with Kipnis recordings that are not commonly available. What I still need is the Diskography No. 111 and 112: Little Jack Horner (Diack - with apologies to Händel) and Ah Willow (trad.) on Victor 2135 or HMV DA 1726. I have downloaded the Little Jack Horner from Youtube, but the Ah Willow is nowhere to find...


    PPS. If you have downloaded the file in the first few hours when this article appeared, you will have a little bug in it: Track 12 seems to appear two times. Just change the name of the second "Track 12" to:  "Ein Wanderer (op. 106.5)" and renumber it to 18. Or just download it again - meanwhile it is corrected.

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    Here is the second playlist with rarer Kipnis material. This time it is again Lieder recordings or recordings with piano accompaniment.



    Kipnis in 1918



    Playlist: Alexander Kipnis - Rare Recordings vol. 2



    At first, here are some Schubert recordings. They all come from the same LP where Schumann's Dichterliebe was published (see HIER  ) and only bear the label "Stockholm 1936". The fiery "Aufenthalt" is with audience, the other ones could be from a live recital or from broadcasts. The accompanist is not given. The "Gute Nacht" only includes the first verse (from four), then it is faded out. It gives us a glimpse of what a complete "Winterreise" by Kipnis could have been... 

     1.  Aufenthalt (Schubert)
     2.  Der Wanderer (Schubert)
     3.  Erlkönig (Schubert)
     4.  Gute Nacht (Schubert) 

    Unknown accompanist, "Stockholm 1936"

    At next come three Hugo Wolf Lieder. They were recorded for the "Hugo Wolf Society", but were not published there. When EMI released the complete recordings on 5 CDs some years ago, they were included, but they can not be found on the Music+Arts Double-CD. They are here in the Playlist as No. 5 to 7.




    Then come three recordings with piano accompaniment, which are no Lieder but arias from Händel. The third one, "with apologies to Händel" by Diack, gives a childish text adapted to a Händle aria.

     8.  Berenice: Si tra i ceppi (Händel)
     9.  Ariodante: Al sen ti stringo e parto (Händel)
    10. Little Jack Horner (Diack, with apologies to Haendel)

    8.+9. Diskography Nos. 37-38, with Arthur Bergh, piano, rec. ca. March 1930
    10. with Ernst Victor Wolff, Diskography No. 111, rec. 30.IX.1940

    The next group contains some Russian Lieder, sung in Russian.

    11. The Captive (Gretchaninov)
    12. Over the Steppe (Gretchaninov)
    13. O could I express but in sorrow (Malashkin)
    14. Tilin bom (Stravinsky)
    15. The Harvest of Sorrow (Rachmaninov)
    16. O cease thy singing, maiden fair (Rachmaninov)

    with Celius Dougherty, piano, rec. Nov. 1939 (Diskography Nos. 90 and 93-96)

    At last, there is a snippett from an Interview with Kipnis with Robert Sherman from (the broacast ?) "The Listening Room" about the difference between Lied and Opera Singing. It sounds like at the end of his career he prefered Lieder recitals to opera singing because in that way he could be his "own Toscanini".

    17. Interview with Kipnis (no date given)

    DOWNLOAD MP3 4shared

    All these recordings are very fine interpretations, with not a single track which is not satisfying. Especially the Russian repertoire is something I am not accustomed to (except track 13,which I knew from early collecting days in the interpretation of Chaliapine), but has a great attraction with its sad undertones. The unpublished track 16 was taken from the RCA Vocal Series CD, and the Little Jack Horner of track 10 was taken from Youtube - not the best sound, but enough to get known to the recording. (I saw the disc listed often in auction lists, but I did not hear it until I began to deal with collecting and rehearsing all my Kipnis recordings a few weeks ago and tried to fill the gaps...)
    I had some technical problems with track 7 which was fine as a Wave file but had heavy distortions at a certain place (around 1'25'') as soon as I changed it to MP3. I hope that I got it fixed now: It sounds okay while listeing to it but still looks and sounds terrible when I open the MP3 file with my WavePurity program. I never experienced something like this and could not solve the problem. I hope on your listening equipment it sounds good, too.


    The third part of the Rare Recordings will be devoted to Opera live recordings of Alexander Kipnis.

    I recommed strongly to read the articles from "The Record Collector" about the career of Kipnis and personal memories about his opera activities in Berlin. You can find it in my second blog:

    http://operaonpaper.blogspot.de/2014/03/artikel-uber-alexander-kipnis.html




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